Fachtage 2013-2016

 

Fachtag 2013: In der Statd und auf dem Land –
Sexuelle Orientierung & Homophobie in der Jugendarbeit

Sexuelle Vorurteile, Homophobie und Heterosexismus sind gerade unter Jugendlichen weiterhin alltäglich und allgegenwärtig. Schon früh lernen junge Menschen, dass „schwul“ ein besonders beliebtes Schimpfwort ist und dass man „so“ nicht sein sollte. Kein Wunder, dass junge Lesben und Schwule ihre gleichgeschlechtliche Orientierung oft verbergen und Orte, an denen sich Jugendliche treffen, meiden. Das in sexuellen Vorurteilen ausgedrückte Klima der Abwertung und Ausgrenzung wirkt sich negativ auf alle jungen Menschen – gleich welcher sexuellen Orientierung, Herkunft oder Religion – aus.

 

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Fachtag 2014: JETZT! SELBST! WAS TUN! –
Sexuelle Vielfalt & Jugendhilfe

Die Fachtagung „Jetzt! Selbst! Was Tun! Sexuelle Vielfalt & Jugendhilfe“ verdeutlichte, dass es sich bei Homophobie und Heterosexismus um soziale Vorurteile handelt, denen nicht nur eine kleine gesellschaftliche Minderheit, sondern die große Mehrheit alltäglich engagiert entgegen treten muss. Fachkräfte, die mit jungen Menschen arbeiten sind hierbei im besonderen Maße gefordert, um nachhaltige gesellschaftliche Veränderungen herbeizuführen und junge Lesben und Schwule zu unterstützen.

 

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Fachtag 2015: Lesbisch – Schwul – Bi – Trans*
Lebenswirklichkeiten & Jugendhilfe

Die Tagung schaffte Bewusstsein für die Lebenslagen und Diskriminierungserfahrungen von nicht-heterosexuellen Jugendlichen und machte diese als Zielgruppe der Jugendhilfe / Jugendarbeit sichtbar. Sie zeigte zugleich Möglichkeiten der Jugendhilfe auf, sich dieser Zielgruppe zuzuwenden und professionell auf die Realität bestehender sexuelle Vielfalt und Diskriminierungen einzugehen, um für ein Klima der Akzeptanz und des Respekts tätig zu werden.

 

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Fachtag 2016: KONTROVERSEN & CHANCEN –
Sexuelle und Geschlechtliche Vielfalt in der Jugendarbeit

Nicht-heterosexuelle und trans* Jugendliche brauchen auch in Deutschland weiterhin Unterstützung von Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe. Das wurde bei dem diesjährigen „gerne anders!“-Fachtag in Hagen besonders deutlich. Durch die derzeit stark kontrovers diskutierten Themen von lsbt* Personen sind Fachkräfte mehr denn je aufgerufen, klar Stellung gegen Homo- und Trans*feindlichkeit sowie für gesellschaftliche Vielfalt zu beziehen.

Die bewusst geschürten Ängste von einigen Teilen der Bevölkerung, haben nicht nur Auswirkungen auf das gesellschaftliche Klima. Sie treffen in besonderem Maße Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*menschen. Diese Personengruppen haben deshalb auch im Jahr 2016 weiterhin einen großen Bedarf an Schutzräumen und müssen mit ihren spezifischen Themen in den Blick genommen werden.

Der Fachtag zeigte konkrete Alltagserfahrungen von jungen lsbt* Menschen auf und gab Anstöße, wie Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sich diesen Zielgruppen öffnen und sie, gewinnbringend für alle, unterstützen können.

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