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Sichtbarkeit und Akzeptanz schaffen – Jugend klärt auf

Fortbildungswochenende in Köln für junge LSBT*I* des together

Wer Veränderungen haben möchte, muss aktiv werden. Rund 20 junge LSBT*I* haben hierfür Anfang Februar den Grundstein gelegt und setzen sich zukünftig ehrenamtlich an Schulen für mehr Sichtbarkeit und Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Inter* ein. Die Besucher_innen der together Jugendzentren arbeiten seit mehr als einem halben Jahr an der Verwirklichung eines Einsatzteams.

Damit die 16 – 24 Jährigen nicht nur mit persönlichem Standing, sondern auch mit fachlichem Wissen und spielerischen Methoden aufwarten können, besuchten sie vom 11. bis zum 13.02. eine Fortbildung des WiR* Projektes (Wissen ist Respekt) des anyway in Köln. Bevor der Karneval Köln fest im Griff hat, statteten knapp 20 Jugendliche Besucher_innen des together der Stadt einen Besuch ab. Das Thema des Wochenendausfluges – Fit werden für Antidiskriminierungsarbeit in Bildungseinrichtungen. Und natürlich blieb Abends genug Zeit für einen Abstecher ins Kölner Nachtleben.

Engagement verbindet

Was in Köln bereits seit 5 Jahren erfolgreich läuft, fängt am Niederrhein gerade erst an. Potenzierte Stärken und gute Netzwerke sind dann oft Hilfreich. In diesem Fall nutzen die engagierten jungen Menschen die Erfahrung des WiR* Teams, um eine aktive SCHLAU Ruhr Gruppe zu etablieren und ein gänzlich neues Team am Niederrhein aufzubauen.

Man merkt richtig, mit wie viel Energie hier alle dabei sind. Das ist Engagement, was von Herzen kommt“, nimmt Vera van Oyen, Organisatorin des Ehrenamtlichen Teams wahr. „Wir haben jetzt alle richtig Bock an Schulen Workshops zu geben. Gerade im Kreis Kleve und Wesel ist in diesem Bereich noch Wüste und das Team wird dringend gebraucht.“

Vielfalt leben & Begegnungen schaffen

Die Hintergründe von Vorurteilen gegenüber LSBT*I* bei jungen Menschen liegen vor allem in eigenen Unsicherheiten und Unwissenheit sowie dahinter liegenden Ängsten. „Im Rahmen unserer Workshops vermitteln umfassend qualifizierte und fachlich begleitete Ehrenamtliche ein realistisches Bild der Lebenssituation von LSBT*I*“, erklärt Benedikt Mintrop, Leiter der SCHLAU Ruhr Gruppe. bIm offenen Gespräch, in der Begegnung mit den engagierten jungen Erwachsenen wird den Schüler_innen schnell deutlich, dass lesbische, schwule, bisexuelle und trans* Jugendliche nicht mehr oder weniger „anders“ sind, als alle anderen. Der Dialog und die darin enthaltenen biographischen Berichte der Teamer_innen sind eingebettet ins Workshopkonzept. Mit Hilfe vielfältiger Methoden werden sexuelle Vorurteile im Rahmen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit auch intersektional thematisiert und reflektiert.

Zukünftig können sowohl am Niederrhein, als auch im Ruhrgebiet Workshops angefragt werden. Mehr Infos hierzu unter: https://www.lebenslust-beratungsstelle.de