JUNG. LESBISCH. SCHWUL. BI. TRANS.
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Politisches Speed-Dating in Essen

Ein überörtliches Speed_dating zur Landtagswahl

Wenn alle sagen, die Zeit war zu knapp: dann wars gut!

Vielen Dank fürs Mitwirken an: Kathrin Rose und İlayda Bostancıeri von Bündnis 90 / Die Grünen, Eva Grossimlinghaus und Fabian Schrumpf von der CDU, Isabell Scharfenstein und Christian Mangen MdL von der FDP sowie Judith Schlupkothen, Julia Kahle-Hausmann, Frank Müller MdL und Rodion Bakum von der SPD.

 

Junge LSBT*I* (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Inter*) und Politiker_innen haben etwas gemeinsam: es wird viel über sie vermutet und gesprochen; zu oft fehlt der direkte Kontakt und das offene Gespräch. Genau darum ging es bei Speed-Dating zur Landtagswahl im together essen, dem Jugendtreff für junge LSBT*I*. Alle Kandidat_innen von Bündnis 90 / Die Grünen, CDU, Die Linke, FDP und SPD aus Essen, Gelsenkirchen und Mülheim an der Ruhr waren eingeladen. 10 von Ihnen konnten begeistert werden und so stellten sich drei Kandidat_innen aus Mülheim an der Ruhr, zwei aus Gelsenkirchen sowie fünf aus Essen – sechs weibliche Kandidat_innen und vier männliche, zwei von Bündnis 90 / Die Grünen, zwei von der FDP, drei von der CDU und vier von der SPD den direkten Gesprächen mit jungen LSBT*I*.

Thematische Vorgaben gab es ganz bewusst nicht: In je sechs Einzelgesprächen von je 10 Minuten nutzen sie die Gelegenheit zum Kennenlernen und um allgemeine, aber eben auch ganz persönliche Anliegen und Themen zu besprechen.

Die abschließende Sammlung zeigte, dass die Kandidierenden viel mitnehmen für ihre zukünftige politische Arbeit und zwar für sehr verschiedene Politikfelder. Die jungen Menschen konnten offenbar anschaulich transportieren, wie viele Politikbereiche für LSBT*I* eine besondere Relevanz haben. Aber auch die jungen Menschen machten wichtige Erfahrungen: Sie erlebten offene Ohren, ernsthaftes Interesse oder wie es Teilnehmerin Laura zusammenfasst: „Großes Verständnis für LSBTQ+ bei allen Vertreter*innen der Parteien.“.

Auch der SVLS e.V. (Träger der together Jugendprojekte) bewertet das Format als Erfolg: „Ein Speeddating haben wir zum ersten Mal probiert und haben uns sehr gefreut, dass so viele sich auf das Experiment eingelassen haben. Wenn am Ende alle sagen, dass die Zeit zu knapp war, dann wars gut!“ resumiert Torsten Schrodt, Geschäftsführer des Vereins